Sind Mitarbeiterempfehlungen innovativ?

Immer mal wieder werden wir zu unserem «innovativen» Tool beglückwünscht. Das schmeichelt natürlich das Gründerherz! Was im ersten Moment nach einem willkommenen Kompliment klingt, zieht oftmals ein «aber…» mit sich: «Eqipia ist zu innovativ für unser Unternehmen», «Unser Unternehmen ist nicht so modern» oder «Wir müssen zuerst die Grundlagenarbeit machen». Dies sind natürlich Sätze, welche ich als Verantwortlicher für Sales & Marketing nur ungern höre.

Szenenwechsel: Die letzten beiden Tage fanden in Berlin die Social Recruiting Days statt. Einer der Referenten war Prof. Peter M. Wald von der HTWK Leipzig. Seine These war überdeutlich: «Es gibt im HR keine echten Innovation». Ganz der Wissenschaftler hat er dies natürlich auch sauber hergeleitet. Was er im HR beobachtet, seien im besten Fall inkrementelle Verbesserungen, welche aber den Anforderungen an echte Innovationen nicht genügen würden.

Im ersten Moment traf mich diese Aussage natürlich hart, denn eigentlich sind wir ja sehr stolz auf unser innovatives Recruiting-Tool. Bei genauerem Hinschauen hat er aber natürlich auch bezüglich Eqipia recht: Mitarbeiterempfehlungen sind kein neues Thema und viele Unternehmen besetzen schon mehr oder weniger regelmässig offene Stellen über Empfehlungen. Wir vereinfachen diesen Prozess. Wir kehren ihm um. Wir automatisieren ihn. Wir versehen ihn mit Intelligenz. Und wir machen ihn messbar. Aber es bleibt immer noch ein simpler Prozess, bei dem ein Mitarbeiter eine offene Stelle an einen Kontakt weiterleitet.

Wenn Eqipia aber nun gar nicht so innovativ (aber natürlich unheimlich schlau…) ist, dann dürften sich doch auch die Unternehmen eigentlich nicht vor dieser «Innovation» fürchten? Das richtige Verhalten wäre doch: «Cool, Mitarbeiterempfehlungen machen wir eh schon und Eqipia hilft uns, noch mehr Stellen über Empfehlungen zu besetzen. Dies spart uns Zeit und Kosten, also nichts wie los!»

Denn seien wir ehrlich, was macht Eqipia im Kern? Es erlaubt einem Unternehmen, seinen Mitarbeitern ein Mail mit einer offenen Stelle zu senden und diese zu bitten, die Stellenanzeige im Bekanntenkreis weiterzuleiten. Dies tut nicht weh, ist juristisch unbedenklich und wird keinen Shitstorm auslösen!

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Über Patrick Mollet

Dr. Patrick Mollet ist Experte für Employer Branding, Personalmarketing und Recruiting. Seit über einem Jahrzehnt beschäftigt er sich mit Trends und Entwicklungen in diesen Bereichen und berät Top-Unternehmen. Seine Leidenschaft sind innovative Web-Projekte.

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