NZZ-Artikel: Neue Aufgaben für die Personalabteilungen

Die neue Zürcher Zeitung hat heute in der Themenbeilage Equity die «Personalsuche in sozialen Medien» aufgegriffen. Dabei konstatieren Sie, dass die Personalgewinnung bei den Social Media Aktivitäten der Unternehmen noch eine untergeordnete Rolle spielt. Auch hat sich die Haltung der Unternehmen noch nicht gross geändert, noch immer publiziert man nach dem «post & pray» Prinzip ein Inserat und hofft auf die Bewerbung der passenden Kandidaten.

Dass diese Art der Rekrutierung schon bald der Vergangenheit angehört, davon ist der interviewte Experte Alex Senn überzeugt. Er ist Head of Recruiting bei der Swisscom und Eqipia-Nutzer der allerersten Stunde. Zum Artikel auf nzz.ch

Noch fast spannender ist ein zweiter, in der gleichen Beilage erschienener Artikel unter dem Titel «Bekannte als wahres soziales Netz». So spielen aus den Erfahrungen in der Rekrutierung bei der Schlagenhauf-Gruppe die persönlichen Beziehungen im Bekanntenkreis eine zentrale Rolle. Deshalb setzen sie «vor allem bei der Besetzung von Kaderposten darauf, dass das Unternehmen über persönliche Kontakte am ehesten die richtigen Mitarbeiter findet». Denn dann sei «zu einem guten Teil schon dafür gesorgt, dass die Arbeit im Team klappt».

Leider ist dieser Artikel nicht online verfügbar. Wer eine digitale Kopie möchte, kann diese bei uns via Mail anfordern.

Über Patrick Mollet

Dr. Patrick Mollet ist Experte für Employer Branding, Personalmarketing und Recruiting. Seit über einem Jahrzehnt beschäftigt er sich mit Trends und Entwicklungen in diesen Bereichen und berät Top-Unternehmen. Seine Leidenschaft sind innovative Web-Projekte.

Kommentare

  1. Urs E. Gattiker

    Mann kann natürlich immer persönliche Netzwerke nutzen, das scheint mir eine tolle Idee zu sein.

    Lieber Patrick
    Interessanter Beitrag.
    Aber ob man zum erfolgreichen Recruiting eine Plattform braucht wie Eqipia oder z.B. Facebook Karriereseite ist die Frage.

    Unsere Umfrage mit ueber 1,000 Schülern in der Schweiz hat gezeigt das diese zwar Facebook und Google aktiv nutzen, jedoch nicht mit Firmen in Kontakt treten wollen
    ===> Infografik hier: http://securl.de/kW5UD
    Da müssen wohl ein Set von Kennzahlen und KPIs her. Aber welche?

    Antworten
    1. Patrick Mollet Artikelautor

      Danke für deinen Input! Wir sind auch der Meinung, dass die Diskussion falsch ist, ob man als Arbeitgeber auf Facebook etc. präsent sein muss. Denn dann verkommt es zu einer reinen Plattformdiskussion. Wir haben dies übrigens auch schon in einem früheren Blogpost entsprechend kommentiert.

      Und genau deshalb finden wir unseren eigenen Ansatz erfolgversprechender, da man die Vorteile der Social Networks (Profile, Connections) nutzt und in den bestehenden Rekrutierungsprozess einbindet.

      Dass es schön wäre, dies noch mit KPI zu untermauern, ist unbestritten.

      Antworten
      1. Urs E. Gattiker

        Lieber Patrick
        Danke für die Antwort. Da müssen wir uns mal treffen. Habe ein Buch geschrieben über KPIs (siehe Link in meinem Namen). Ein weiteres erscheint bald.

        Für Blogs haben wir KPIs entwickelt welche die Resonanz und den Impact messen
        z.B. CH Blogs: http://blogrank.cytrap.eu/br/*/CH/

        Deine Idee uns zu treffen ist super. Sollten wir tun, möglichst bald.
        Danke
        Urs @CyTRPA

        Antworten
  2. Pingback: Waidmannsheil: jobs.ch setzt auf Scharfschützen-Recruiting | buckmannbloggt.

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